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Das Auto ohne TÜV – ein heikles, aber lösbares Problem

Wie lange darf man mit abgelaufenem TÜV fahren? Oder: Wie lange kann man ohne TÜV fahren, ohne eine Strafe zu riskieren?

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die Pflicht der regelmäßigen Hauptuntersuchung zweifelsfrei sinnvoll ist. Nur mit einem mängelfreien Auto ist sicheres Fahren für alle Insassen möglich. Die HU ist für Neufahrzeuge erstmalig nach drei Jahren, ansonsten alle zwei Jahre fällig. Doch was passiert, wenn der TÜV 1 Monat abgelaufen ist? Bis wann genau muss man beim TÜV gewesen sein? Kaum jemand wird davon ausgehen, dass in diesem Augenblick sämtliche sicherheitsrelevanten Komponenten nicht mehr verkehrstauglich ist – auch der Staat nicht. Aus diesem Grund gibt es eine inoffizielle  Karenzzeit, obwohl eine Ordnungswidrigkeit bereits besteht, wenn der Monat, der auf der TÜV-Plakette angegeben ist, verstrichen ist. Die Hauptuntersuchung ist nämlich in exakt dem genannten Monat vorzunehmen. Dennoch drohen Bußgelder erst dann, wenn der TÜV 2 Monate überzogen wurde.

Was kostet es, 3 Monate oder 5 Monate den TÜV zu überziehen?

Kritischer stellt sich die Sachlage dar, je länger der Termin zur Hauptuntersuchung verstrichen ist. In Deutschland gibt es klar umrissene Regelungen, die sich auf die Dauer der TÜV-Überziehung beziehen. Was passiert also, wenn der TÜV 3 Monate abgelaufen ist? Im Falle einer Kontrolle wird die Polizei in diesem Fall ein Bußgeld in Höhe von derzeit 15 Euro verhängen und der Halter wird aufgefordert, die HU unmittelbar vorzunehmen sowie im Anschluss den Nachweis vorzulegen. Bei Überschreitung von mehr als 4 Monaten, aber weniger als 8 Monaten erreicht dieses Bußgeld sogar eine Höhe von 25 Euro. Wirklich schmerzhaft wird es, wenn der offizielle TÜV-Zeitpunkt 8 Monate zurückliegt, denn jetzt droht eine wirklich schmerzhafte Strafe in Höhe von 60 Euro. Darüber hinaus wird 1 Punkt in Flensburg eingetragen, der im Zusammenspiel mit zurückliegenden Verkehrssünden zum Entzug des Führerscheins führen kann.

Was passiert, wenn man ohne TÜV angehalten wird?

Grundsätzlich kann jeder Halter und jeder Fahrer davon ausgehen, dass er mit abgelaufener TÜV-Plakette stets Gefahr läuft, angehalten zu werden. Ein kurzer Blick auf die TÜV-Plakette genügt den Polizisten, um die Überfälligkeit zu erkennen. In diesem Fall werden die oben genannten Bußgelder fällig und es ist damit zu rechnen, dass der Fahrer auch in Hinblick auf andere Verpflichtungen oder Verfehlungen überprüft wird. Der Fahrzeughalter ist also gut damit beraten, den TÜV nachzuholen, sobald ihm sein Versäumnis bewusst wird. Viele fragen sich: Bis wann muss man beim TÜV gewesen sein? Wird TÜV teurer, wenn überzogen wurde?  Dies ist tatsächlich der Fall, denn die HU soll die Verkehrstauglichkeit der Fahrzeuge sicherstellen. Bei einer Überziehung von mehr als 2 Monaten fällt die Hauptuntersuchung deshalb gründlicher aus, was mit einem Mehrpreis von 20 Prozent verbunden ist. Es rechnet sich also entgegen landläufiger Meinung nicht, den HU-Termin hinauszuzögern, da dies ist nicht nur mit höheren Kosten für die Untersuchung selbst, sondern auch mit Bußgeldern und möglichen weiteren Ärgernissen verbunden ist.

Ist man noch versichert, wenn der TÜV abgelaufen ist und was passiert bei einem Unfall mit abgelaufenem TÜV?

Bei einer kurzfristigen Überschreitung der TÜV-Fälligkeit kann der Verkehrsteilnehmer davon ausgehen, dass Unannehmlichkeiten seitens seiner Versicherung nicht auf ihn zukommen und der Schutz weiterhin besteht. Allerdings sollte er sich darauf nicht verlassen. Insbesondere im Falle eines Unfalls kann die Versicherung auch bei einer geringfügigen Überziehung im Falle eines gerechtfertigten Zweifels an der Verkehrstauglichkeit des Autos Regressansprüche stellen. Im Klartext bedeutet dies, dass der Halter einen Teil des Schadens selbst zu tragen hat. Zwar ist dieses Vorhaben seitens der Versicherung mit der Einschaltung eines Sachverständigen verbunden. Allerdings ist dies oftmals eine reine Formsache, da Fahrzeuge, deren TÜV abgelaufen ist, oftmals Mängel aufweisen, die unabhängig davon, ob sie dem Halter bewusst waren oder nicht, der Versicherung die Rechtsgrundlage für ihr Vorgehen geben. Das Fahren ohne TÜV kann also sehr schnell sehr viel teurer werden, als notwendige Instandsetzungen und anschließend die vorgeschriebene Hauptuntersuchung durchführen zu lassen. Nicht nur im Fall von Personenschäden kann die Versicherungsfrage schnell existentiell werden.  

Kann man ein Auto ohne TÜV verkaufen und wie kann ich ein Auto ohne TÜV überführen?

Natürlich kann  man ein Auto ohne TÜV relativ problemlos verkaufen und auch aus rechtlicher Sicht spricht nichts gegen ein solches Vorhaben. Allerdings ist in diesem Zusammenhang sowohl für den Verkäufer als für den Käufer die Frage relevant: Wie lange kann man den TÜV überziehen bis zur Vollabnahme? Die gute Nachricht: Bereits seit 2007 ist eine Vollabnahme für lange abgemeldete Autos nicht mehr vorgesehen. Dennoch sollte der Käufer genau die Vor- und Nachteile gegenüberstellen: Verfügt das Auto über Mängel, sind Reparaturen notwendig und auch die Hauptuntersuchung selbst kostet Geld. Andererseits kann es sich lohnen, diese vor dem Verkauf durchzuführen, insbesondere, wenn es sich um kleinere Mängel handelt. Ein Auto mit neuem TÜV erreicht meist wesentlich höhere Kaufangebote als ein Fahrzeug mit abgelaufener HU. Der Käufer, der ein Auto ohne TÜV erwirbt, muss selbst für seine Überführung sorgen. In der Regel muss das Fahrzeug mit dem Hänger zur Werkstatt gefahren werden, um es nach entsprechenden Reparaturen der Hauptuntersuchung zuzuführen. Erst diese neue HU versetzt ihn in die Lage, das Fahrzeug neu zuzulassen. Somit ist der Kauf eines Fahrzeugs ohne TÜV für den Käufer in jedem Fall mit einem wesentlich höheren Risiko versteckter weiterer Kosten behaftet als der eines Autos mit aktueller TÜV-Plakette.

Wo kann man ein Auto ohne TÜV verkaufen?

Wer ein Auto ohne TÜV verkaufen möchte, ist in der Wahl möglicher Interessenten ebenso wenig eingeschränkt wie derjenige, der seinen Gebrauchten mit aktueller Hauptuntersuchung loswerden möchte. Selbstverständlich steht ihm der gesamte Markt privater Interessenten offen. Allerdings muss er oftmals einen langen Atem bis zum Verkauf haben, denn die Zahl derer, die das Risiko eingehen, ein Auto ohne TÜV zu erwerben, hält sich zumeist in engen Grenzen. Oftmals reduziert sich die Zahl der Interessenten auf Fachkundige, Bastler sowie Händler. Um Zeit zu sparen und das Auto ohne TÜV schnell verkaufen zu können, empfiehlt sich eine direkte Nachfrage bei einem Autohändler. Dieser verfügt entweder über die einschlägigen Kontakte für notwendige Reparaturen oder ist fähig, diese selbst einzuschätzen und durchzuführen. Außerdem ist er problemlos in der Lage, das Auto zu überführen.

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